Spargel kochen und haltbar machen: Einfache Rezepte für den Vorrat
Spargel kochen, einfrieren und einkochen: Drei einfache Spargelcremesuppen, ideal zum Aufbewahren und Vorbereiten für den Vorrat.
Er ist ein echtes Saisonprodukt. Kaum ist er da, ist die Zeit auch schon wieder vorbei. Genau deshalb lohnt es sich, Spargel aufzubewahren, indem man ihn direkt zu haltbaren Gerichten verarbeitet. Besonders Suppen und cremige Gerichte eignen sich ideal, um den typischen Spargelgeschmack über die Saison hinaus zu bewahren.
In diesem Beitrag geht es nicht um Anbau oder Sorten, sondern um das Praktische: Spargel aufbewahren durch Kochen und daraus alltagstaugliche Vorräte machen.
Spargel kurz aufbewahren bis er im Topf landet
Spargel mag keine langen Lagerzeiten. Für den Weg vom Einkauf bis zum Kochen reicht eine einfache Methode: Ungeschälter Spargel wird in ein leicht feuchtes Küchentuch gewickelt und im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert. So bleibt er zwei bis drei Tage frisch. Geschälter Spargel sollte möglichst am selben Tag verarbeitet werden.
Spargel vorbereiten ist die Basis für gute Vorräte
Weißer Spargel wird vollständig geschält, grüner Spargel braucht meist nur gekappte Enden. Schalen und Abschnitte sollten nicht entsorgt werden. Aus ihnen lässt sich eine aromatische Brühe kochen, die Suppen und Saucen deutlich mehr Geschmack gibt.
Gerade wenn Spargel haltbar gemacht werden soll, lohnt sich diese Vorbereitung.
Spargel haltbar machen durch Kochen
Nicht jede Spargelstange muss frisch serviert werden. Viele Spargelgerichte eignen sich hervorragend für den Vorrat, vor allem Spargelcremesuppen, pürierte Gerichte und Suppenbasen. Sie lassen sich einfrieren oder einkochen und stehen später schnell als fertige Mahlzeit zur Verfügung.
Drei Spargelcremesuppen für Vorrat und Alltag
Klassische Spargelcremesuppe
Zutaten (4 Portionen):
500 g weißer Spargel
1 l Gemüsebrühe
40 g Butter
40 g Mehl
100 ml Sahne
Salz, Pfeffer, Muskat
Zubereitung:
Spargel schälen und in Stücke schneiden. Schalen und Enden 20 Minuten in der Brühe auskochen, anschließend abseihen. Butter schmelzen, Mehl einrühren und mit der Spargelbrühe ablöschen. Spargelstücke zugeben und weich kochen. Sahne unterrühren und abschmecken.
Diese Suppe eignet sich sehr gut zum Einfrieren oder Einkochen.
Spargelcremesuppe mit Kartoffeln
Zutaten:
400 g Spargel
200 g Kartoffeln
1 Zwiebel
1 l Gemüsebrühe
30 g Butter
100 ml Milch
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Zwiebel und Kartoffeln würfeln und in Butter anschwitzen. Mit Brühe aufgießen und etwa zehn Minuten kochen. Spargelstücke zugeben, alles weich garen und pürieren. Mit Milch verfeinern und abschmecken.
Diese Variante ist besonders cremig, sättigend und ideal als Vorratssuppe.
Vegane Spargelcremesuppe
Zutaten:
500 g grüner Spargel
1 l Gemüsebrühe
1 Zwiebel
2 EL Pflanzenöl
150 ml Hafer- oder Sojasahne
Salz, Pfeffer, Zitronensaft
Zubereitung:
Zwiebel im Öl glasig dünsten, Spargelstücke kurz anbraten. Brühe zugeben und alles weich kochen. Pürieren, pflanzliche Sahne unterrühren und mit Zitronensaft abschmecken.
Diese leichte Suppe lässt sich hervorragend einfrieren.
Spargelgerichte richtig aufbewahren
Spargelcremesuppen lassen sich portionsweise einfrieren oder im Glas einkochen. Beim Einkochen werden die Gläser bei etwa 90 bis 100 Grad rund 90 Minuten erhitzt. Wichtig ist, die Gläser anschließend zu beschriften, da sich viele Gemüsesuppen optisch ähneln.
So steht auch Monate nach der Spargelsaison ein fertiges Gericht bereit.
Fazit: Spargel sinnvoll aufbewahren heißt ihn kochen
Spargel lässt sich nicht unbegrenzt frisch lagern, aber sehr gut in Gerichte verwandeln, die bleiben. Wer Spargel direkt zu Suppen verarbeitet, schafft mit wenig Aufwand einen Vorrat, der auch außerhalb der Saison noch nach Frühling schmeckt.
